20-Cent-Täter

Das Amtsgericht Hamburg-Harburg hat einen der Täter des sognannten „20-Cent-Falls“ auf eine erneute Anklage hin zu einer Freiheitstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Nachdem der Angeklagte im Dezember 2011 vom Landgericht Hamburg wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer …

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Man kann es ja mal versuchen…

Ein Rechtsreferendar ist kein Richter. So kann auch das Einkommen eines Richters nicht bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes zugrunde gelegt werden.

So hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt in dem hier vorliegenden Fall eines arbeitslosen Rechtsreferendars entschieden. Der Referendar beantragte nach bestandener …

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Der „EnBW-Deal“ und die beschlagnahmten Unterlagen des Ex-Ministerpräsidenten

Das Landgericht Stuttgart hat eine Beschwerde des früheren Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Stefan Mappus, gegen die Beschlagnahme von Unterlagen als unbegründet verworfen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart, die gegen den Beschwerdeführer und andere ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Untreue im Zusammenhang …

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Werbungskosten trotz Abgeltungssteuer

Der Abzug von tatsächlichen Werbungskosten ist nach Ansicht des Finanzgerichts Baden-Württemberg auch unter der Geltung der Abgeltungssteuer in begründeten Ausnahmefällen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen möglich.

Für das Finanzgericht Baden-Württemberg ist der Abzug von Werbungskosten in tatsächlicher Höhe bei den …

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Lübecker Bettensteuer

Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht in Schleswig hat einen Normenkontrollantrag gegen die Lübecker Bettensteuer abgewiesen.

Die in Lübeck seit Januar 2012 erhobene Übernachtungssteuer auf Beherbergungen (sog. Bettensteuer) ist nach Ansicht des OVG Schleswig rechtmäßig. Den Antrag einer Hotelbetreiberin, die entsprechende Satzung der …

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Bestattungsgrundgebühr Asche

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat einer gegen die Höhe der in der Landeshauptstadt Saarbrücken im Jahr 2008 erhobenen „Bestattungsgrundgebühr Asche“ gerichteten Klage stattgegeben.

Grund der Beanstandung ist die Fehlerhaftigkeit der dieser Gebühr zugrunde liegenden Gebührenbedarfsberechnung. In diese sind Kosten des …

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Unverbindliche Flugzeiten

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat sich auch in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Celle mit seinem Unterlassenbegehren wegen unverbindlicher Flugzeiten gegen einen Reiseveranstalter durchgesetzt. Das Oberlandesgericht Celle hat den Reiseveranstalter verurteilt, zukünftig die Verwendung solcher Klauseln zu unterlassen, die ihnen …

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Tot nach Schönheitsoperation

Das Landgericht Hamburg hat eine Anästhesistin wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten verurteilt, die Vollstreckung der Strafe wurde zu Bewährung ausgesetzt.

Die Anästhesistin hat nach Auffassung des Landgerichts fahrlässig den Tod der Patientin verursacht, …

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Die nicht erkannte Gehirnblutung

Ein Krankenhaus haftet für eine nicht erkannte, durch Aneurysmen im Gehirn entstandene Subarachnoidalblutung in Form einer Warnblutung (warning leak), wenn der Patient aufgrund 13 Tage später erneut aufgetretener Subarachnoidalblutungen schwere Gesundheitsschäden erleidet.

In einem jetzt vom Oberlandesgericht Hamm entschiedenenen Rechtsstreit …

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Kopierschutz für Nintendo-Spiele

Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union die Frage vorgelegt, nach welchen Regeln sich der Schutz technischer Maßnahmen zum Schutz urheberrechtlich geschützter Videospiele richtet.

Die Klägerin produziert und vertreibt Videospiele und Videospiel-Konsolen, darunter die Konsole „Nintendo DS“ und zahlreiche …

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Kein Internetpranger für Aachener Filialbäcker

Das Verwaltungsgerichts Aachen hat der Städteregion Aachen untersagt, lebensmittelrechtliche Verstöße eines regionalen Betreibers mehrerer Bäckereifilialen im Internet zu veröffentlichen.

Im Oktober 2012 hatten Mitarbeiter der Städteregion im Produktionsbereich der Antragstellerin diverse lebensmittelrechtliche Verstöße festgestellt und angekündigt, diese in dem Internet-Portal …

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Kein Widerrufsrecht bei Versicherung wegen monatlicher Prämienzahlungen

Die vertraglich vereinbarte unterjährige Zahlung von Versicherungsprämien mit Ratenzahlungszuschlägen ist kein entgeltlicher Zahlungsaufschub und damit keine Kreditgewährung im Sinne der für Verbraucherdarlehensverträge geltenden Vorschriften des Verbraucherkreditgesetzes bzw. des BGB.

Bei dem jetzt vom dem Bundesgerichtshof entschiedenen Fall handelt es sich …

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