25 übriggebliebene Hunde einer aufgegebenen Tierpension

25 Hunde und 2 Katzen hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern aus einer ehemaligen Tierpension befreit.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei ermittelt gegen eine 41-jährige Frau wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Die Frau hatte auf der Anlage eine Tierpension betrieben, soll diese aber um die Jahresmitte aufgegeben und den Restbestand der Tiere privat behalten haben.

Ein Zeuge hatte die anscheinend zurückgelassenen Tiere der Kreisverwaltung gemeldet, nachdem von außen lautes Hundegebell zu hören war und die Bewohnerin des Anwesens offensichtlich schon seit Tagen weg war.

Nachdem das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern einen Durchsuchungsbeschluss erlassen hatte, wurde das Grundstück aufgesucht. Dabei trafen die Beamtinnen und Beamten auf 19 Hunde in verunreinigten Zwingern, sowie zwei Katzen, die sich ebenfalls selbst überlassen waren. In der Wohnung der 41-Jährigen wurden sechs verwahrloste Dackel gefunden. Die Tiere waren zur veterinärmedizinischen Untersuchung sichergestellt gewesen und befinden sich nunmehr im Tierheim unter der Obhut des Veterinäramts, die dringend Pflegestellen für die Hunde suchen.

Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz, Mitteilung vom 1. Oktober 2014