Mit dem Revolver im Handschuhfach
Einen mit sechs Schuss geladenen Revolver Kaliber 4 Millimeter sowie eine teilgeladene 8-Millimeter-Schreckschusspistole fanden am Montag, dem 13. Mai 2013, Passauer Zöllner bei der Überprüfung eines Geländefahrzeugs auf der Bundesstraße 12. Die Waffen befanden sich im Handschuhfach des Fahrzeugs. Der Fahrer, ein 76-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus dem Landkreis Freyung-Grafenau, konnte lediglich einen kleinen Waffenschein für die Schreckschusspistole vorlegen. Er äußerte bei der Kontrolle, dass er zu Hause weitere Waffen aufbewahre.
Bei der gemeinsam mit Zollfahndern aus Nürnberg vorgenommenen Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Gewehre, Revolver, Pistolen und Munition sowie diverse verbotene Gegenstände sichergestellt. So befand sich in einem Schrank im Wohnzimmer sogar eine geladene abgesägte Schrotflinte. Der Einsatz wurde von einem Sprengstoffspürhund des Zolls unterstützt.
Das Zollfahndungsamt München – Dienstsitz Nürnberg – hat den Fall übernommen.
Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Bannbruchs beziehungsweise wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz (Verbringen und Führen von Schusswaffen).




