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FCB-Fanshop – und die Videoüberwachung

Im Centro Oberhausen gibt es einen Fanshop des FC Bayern München. In den letzten Wochen gab es eine Welle der Berichterstattung über die Klage einer Arbeitnehmerin gegen ihre angebliche Videoüberwachung während ihrer Arbeitspause.

Nicht berichtet wurde später über den Ausgang dieses Verfahrens. Der war wohl zu unspektakulär und eignete sich nicht mehr zum Bayern-Bashing: Das Arbeitsgericht Oberhausen hat die Klage der Mitarbeiterin auf Unterlassung und Schadensersatz abgewiesen.

Die Videokamera befand sich nicht in einem Sozialraum, sondern in einem Lager. Hieran änderte auch der Umstand nichts, dass dort ein Sozialbereich eingerichtet war. Das Interesse des Arbeitgebers – also des Fanshop-Betreibers – an der Verhinderung und Aufklärung von Diebstählen in dem Lager wurde vom Arbeitsgericht jedenfalls höher bewertet, als die mögliche Persönlichkeitsrechtsverletzung der Arbeitnehmerin.

Arbeitsgericht Oberhausen, Urteil vom 25. Februar 2015 – 2 Ca 2014/15

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